„Vergiss mein Nicht“ - Theater gegen das Vergessen

29.08.2019

Wir freuen uns auf euch am: Sonntag, den 1.09. um 16.00 Uhr im Bürgerhaus Rees - Einlass 15.30 Uhr Eintritt frei.




Es ist ein Theaterstück zum Gedenken an die unzähligen namenlosen Opfer der NS-Euthanasie im
zweiten Weltkrieg und der Flüchtlinge im heutigen Mittelmeer. Die Spieler bringen ihre eigenen
Erfahrungen vom Krieg, Flucht und Ausgrenzung auf die Bühne. Cäcilie Brockmann (86 Jahre) war
früher als Kind selber in einer Kinderheilanstalt und weiß, was es bedeutet, wenn Kinder aus dem
großen Schlafsaal gerufen wurden, und nie wieder zurück kamen. Hilde Backeshof (86 Jahre) hört
es noch heute wie früher in ihren Ohren „Wie müssen wir werden? Hart müssen wir werden!“
Sätze, die sie ein ganzes Leben begleiten. Peter Bunse (76 Jahre) weiß als Nachkriegskind viel zu
berichten über den Wiederaufbau, aber auch über den Schmerz und die Bilder in den Köpfen seiner
Eltern. Davina Möllenbeck, Nadine Sinnwell und Robin Hübers, drei junge Menschen, die froh
sind, dass sie heute leben und nicht im Jahre 1945, wo sie aufgrund ihres Handicaps als unwertes
Leben …... Und Fatima Almassri, ein 15 jähriges Mädchen, das gemeinsam mit ihrer Familie vor
drei Jahren dem Krieg in Syrien entfliehen konnte und an die zahllosen Menschen denkt, die dem
grausamen Krieg und der Flucht zum Opfer fielen. Diese Erinnerungen und persönlichen Bilder, hat
die Gruppe gemeinsam mit der Theaterpädagogin Silja Böhling-Buhl, erarbeitet und in Szene
gesetzt
Es ist ein sehr bewegendes Stück, das nicht nur den Zuschauer ergreift, sondern auch den Spielern
immer wieder sehr nahe geht. Die Gruppe hat mit diesem Stück den Inklusionspreis beim
bundesweiten Schul- und Jugendtheaterwettbewerb gewonnen und freut sich über die Einladung zur
Preisverleihung im November nach Berlin. Cäcilie Brockmann: „Wir müssen zwei Nächte in Berlin
bleiben, damit ich viel von der Stadt sehen kann. Schließlich war ich noch nie in Berlin und werde
da wahrscheinlich später auch nicht mehr hinkommen.“

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