Nachhaltigkeit - Einfach erklärt

23.07.2019

Unter dem Motto „Nachdenken über Nachhaltigkeit“ vermittelten die Projektleiter in einem dreitägigen Gemeinschaftsprojekt Mitarbeitern der Lebenshilfe Unterer Niederrhein und Schülern der Rheinschule Rees, wie jeder seinen Beitrag zu weniger Umweltbelastung leisten kann.

Die Organisatoren des Projektes

Nachhaltigkeit im Alltag leben – das war das Ziel des Projektes „Nachdenken über Nachhaltigkeit“ auf dem Natur- und Umweltbildungszentrum Wahrsmannshof in Rees. Mitarbeiter der Lebenshilfe Unterer Niederrhein und Schüler der Rheinschule Rees erarbeiteten während des dreitägigen Workshops anhand vieler praktischer Übungen und gemeinsamen Überlegungen, wie sie zukünftig ihren Einkauf und ihre Ernährung nachhaltig beeinflussen können. „Mir liegt viel daran, die Wichtigkeit dieser Themematik zu verdeutlichen“, erklärte Tuve von Bremen, Leiter des Wahrsmannshof, die Idee. „Denn oft sind es ja nur Kleinigkeiten, die jeder in Rahmen seiner Möglichkeiten ändern kann, die aber in der Summe viel bewirken.“

Die Angebote an den drei Projekttagen waren vielfältig. So stand am ersten Tag beispielsweise erst ein Einkauf und dann ein Einkaufsvergleich an: Discounter, Wochenmarkt oder Bioladen – worin unterscheiden sie sich die Produkte preislich und inhaltlich? Geschmackliche Unterschiede testeten die Workshop Teilnehmer bei einem gemeinsamen Frühstück am zweiten Tag. Anschließend wurden die Abfälle der Lebensmittel genauer betrachtet. „Viele wissen gar nicht, wie sehr Klima und Essgewohnheiten zusammenhängen und wie stark wir mit unserer Ernährung das Klima beeinflussen“, erklärt Tuve von Bremen. So war auch die Bedeutung von regionalen Produkten ein wichtiger Baustein des Workshops. Doch nicht nur die Lebensmittel standen im Fokus des Workshops. Auch Entspannungs- und Bewegungsangebote standen auf dem Programm. „Alle drei Faktoren zusammen spielen eine große Rolle in einem gesunden Alltag“, fasst Susanne Stiller, Bereichsleiterin Begleitende Dienste der Lebenshilfe Unterer Niederrhein, die Bedeutung der ganzheitlichen Betrachtung zusammen.

Das dreitägige Projekt mit seinen aufeinander abgestimmten Angeboten wurde gemeinsam von Susanne Stiller, Tuve von Bremen sowie Ute Wienecke von der Rheinschule Rees gemeinsam konzipiert. Doch so ein großes Projekt benötigt sowohl in der Vorbereitung als auch in der Umsetzung noch viel mehr Manpower. Unterstützung erhielten sie von Kollegen aus dem Bereich Arbeitsbegleitende Maßnahmen (ABM) sowie von Silvia Möllenbeck aus dem Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe. „Sie alle haben zum guten Gelingen des Projektes beigetragen“, freut sich Susanne Stiller über den Erfolg der ABM Premiere. „Wie bei allen unseren ABM standen auch hier Persönlichkeitsentwicklung und berufliche Qualifikation im Vordergrund.“


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