„Mit Bravour gemeistert“

21.11.2019

In einem feierlichen Rahmen hat der Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Werkstätten Unterer Niederrhein ihren 34 Absolventen aus den Werkstätten in Rees, Wesel und Alpen-Veen das Abschlusszertifikat überreicht.

Stolz halten die Absolventen ihr Zertifikat in den Händen

Alle Anwesenden spürten den Stolz in der Stimme von Thomas Kotulla, dem Leiter des Berufsbildungsbereiches, als er die feierliche Zeremonie in der Niederrheinhalle mit den Worten „Ich bin wahnsinnig stolz auf jeden Einzelnen von Euch“ eröffnete. In diesem Jahr waren es 34 Absolventen, die strahlend ihr Zertifikat entgegen nehmen durften. Die Zer-tifikatsübergabe ist der Abschluss einer 27 monatigen Ausbildung im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Unterer Niederrhein. „Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, dass junge Leute auf einen zukommen und sich weiterentwickeln möchten“, betonte Thomas Kotulla weiter. „Das zeigt, wie motiviert ihr seid und auch in Zukunft sein werdet. Da bin ich mir sicher.“

Während der letzten gut zwei Jahre haben die jungen Menschen mit Handicap wichtige Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen für das weitere Arbeitsleben – innerhalb und außerhalb der Werkstatt – erlangt. Jetzt ist der Weg in die Arbeitswelt geebnet, in der die Auszubildenden ihre Arbeiten fachgerecht und vor allem selbständig bewältigen können. „Sie alle haben in den letzten zwei Jahren viele Herausforderungen angenommen“, bekräftigte auch Andreas Glatte, Geschäftsführer der Werkstätten, den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. „Und mit Bravour gemeistert.“ Die Bedeutung dieser Lossprechung unterstrich ebenfalls Vorstandsvorsitzender Dr. Heinzgerd Schott und bat die Familien darum „den Tag zu feiern, denn es sei die nächste Stufe erreicht worden.“ Unter den Gästen waren an diesem Vormittag An-gehörige, Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer, Einrichtungsleiter, Bildungsbegleiter, Gruppenleiter der Arbeitsbereiche und Vertreter der Förderschulen.

Unter großem Applaus nahmen die Absolventen einzeln ihre Urkunden aus den Händen ihrer Bildungsbegleiter – ihren Bezugspersonen und Ansprechpartner während der Ausbildung – in Empfang. Mit ganz persönlichen Worten stellten sie jeden einzelnen vor und lobten die individuellen Entwicklungen und Leistungen. Die Teilnehmer werden nun in ih-ren Wunschbereich in der Werkstatt wechseln. Ihren Vorlieben und Fähigkeiten entsprechend arbeiten sie zukünftig beispielsweise in den Arbeitsbereichen Elektro, Metallverarbeitung, Montage und Verpackung, Holzverarbeitung oder im Garten- und Landschaftsbau.

Zwischen dem offiziellen Programm sorgte die Tanzgruppe der Lebenshilfe für stimmungsvolle Unterhaltung während die Theatergruppe der Lebenshilfe mit einer rührenden Aufführung rund um das sensible Thema „Beziehung“ die Gäste begeisterte.


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