„Ohne Arbeit ist alles nichts“

09.11.2018

Unter dem Motto „Werkstatt trifft Wirtschaft“ begrüßte die Werkstatt der Lebenshilfe Unterer Niederrhein am Schornacker viele Unternehmen aus der Region.

Norbert Schulz-Wemhoff begrüßt die Gäste

Nach drei Jahren war es wieder soweit. Die Lebenshilfe lud unter dem Motto „Werkstatt trifft Wirtschaft“ Partnerunternehmen zum Austausch in die Werkstatt am Schornacker ein. „Wir sehen uns nicht nur als Wirtschaftspartner“, erklärt Werkstattleiter Gabriel Trandafir den Hintergrund dieser Veranstaltung. „Sondern wir sehen uns auch als Brückenbauer zwischen unseren Partnern, Freunden und Nachbarn.“ So erhielt jeder Gast die Möglichkeit, sich und sein Unternehmen in kurzen Vorträgen den anderen Besuchern vorzustellen. Anschließend gab es Zeit und Raum, um Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und zu intensivieren. Dieser Einladung folgten 12 Firmen.

„Ohne Arbeit ist alles nichts.“ Mit diesem Zitat von Arthur Schoppenhauer begann Simon Latzke von der Evangelischen Stiftung Lühlerheim die Präsentation seiner Einrichtung. Er stellte seine Projekte vor und lobte die positive Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe. „Dieses Zitat passt natürlich sehr gut zu der gesamten Veranstaltung und damit zu uns und unserer Philosophie“, freut sich Norbert Schulz-Wemhoff, Einrichtungsleiter für die Arbeitsgruppen mit intensiver Förderung. „Unser gemeinsames Ziel ist es, jedem Menschen mit Handicap die Chance auf eine Teilnahme am Arbeitsleben zu ermöglichen.“ So berichteten beispielsweise auch Guido Elting, von der Firma Elting Geräte- und Apparatebau GmbH Co. KG, Harald Beckmann von der ProWoTech GmbH oder Niels Spelmanns von der MTW Endoskopie Manufaktur über ihre Verbindungen mit der Lebenshilfe und ihre Erfahrungen bei der Zusammenarbeit. Im Anschluss an die Vorträge folgten angeregte Gespräche und ein Rundgang durch die Einrichtung.

Die Bandbreite der teilnehmenden Wirtschaftsunternehmen zeigt, wie sich die Werkstatt in Wesel in den letzten 15 Jahren entwickelt hat und wie vielfältig und flexibel sie mittlerweile aufgestellt ist. „Es war für alle Anwesenden interessant zu erfahren, aus welchen Bereichen andere Firmen kommen, für die die Lebenshilfe tätig ist“, resümiert Hans Wewering, Beauftragter für Integration und Akquise. „Auf der anderen Seite verdeutlicht es auch, welch umfangreiches Dienstleistungsangebot wir unseren Partnern anbieten.“

In der Lebenshilfe Werkstatt am Schornacker arbeiten rund 380 Menschen mit und ohne Handicap. Sie verteilen sich auf die fünf Produktionsbereiche Zerspanung, Montage, Verpackung, Arbeitsgruppen mit intensiver Förderung sowie Garten- & Landschaftspflege.

© 2017 Lebenshilfe Unterer Niederrhein - Groiner Allee 10, 46459 Rees - Tel.: 02851 920-0, Fax: 02851 920-146, E-Mail: info@lebenshilfe-rees.de // Impressum // Datenschutzerklärung
Kontakt zum Beauftragten für Medizinprodukte: mps-beauftragter@lebenshilfe-rees.de

              
        
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen