Mit verstärktem Team ins neue Jahr

01.02.2018

Ende letzten Jahres wurde in den Werkstätten der Lebenshilfe Unterer Niederrhein ein neuer Werkstatt-Rat gewählt.

Hintere Reihe von links nach rechts: Marcel Scharf, Frank Funk, Heiko Spieckermann, Sascha Alexander, Kai Schwenzitzki, Mark Smits Vordere Reihe von links nach rechts: Joelle Herzberg, Selyna Linnarz, Gönül Aydin
Hintere Reihe von links nach rechts: Marcel Scharf, Frank Funk, Heiko Spieckermann, Sascha Alexander, Kai Schwenzitzki, Mark Smits
Vordere Reihe von links nach rechts: Joelle Herzberg, Selyna Linnarz, Gönül Aydin

„Gemeinsam mehr bewegen.“ Dieses Motto hat sich der Werkstatt-Rat der Lebenshilfe Unterer Niederrhein auf seine Fahne geschrieben. Um dieses ambitionierte Vorhaben in den nächsten vier Jahren erfolgreich umsetzen zu können, darf sich das Team seit der Wahl im November über Verstärkung freuen. Denn aufgrund der gestiegenen Zahl der Mitarbeiter in den drei Lebenshilfe Werkstätten, wurde im Verhältnis auch der Werkstatt-Rat von sieben auf neun Mitglieder aufgestockt.

„Wir setzen uns für unsere knapp 900 Arbeitskollegen ein“, bringt Neuling Kai Schwenzitzki die Aufgabe des Werkstatt-Rates auf den Punkt. Der 37-Jährige arbeitet in der Verpackung in der Werkstatt in Rees und ist hoch motiviert, sich in den nächsten vier Jahren mit seinen Rats-Kollegen bestmöglich um die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter zu kümmern. Und hier gilt es, ständig als Ansprechpartner präsent zu sein. Das kann Heiko Spieckermann aus eigener Erfahrung bestätigen: Schon einen Tag nach der Wahl kam ein Arbeitskollege auf ihn zu und bat um Unterstützung. „Für mich war das ein toller Einstieg. Ich konnte direkt zeigen, dass ich mich einsetze und habe das Gespräch mit der Werkstatt-Leitung gesucht“, freut sich der Debütant über das Vertrauen, das man ihm entgegen bringt.

Der Werkstatt-Rat ist wichtig für die Mitarbeiter in den drei Lebenshilfe Werkstätten in Alpen-Veen, Rees und Wesel. Denn je mehr Mitsprache sie haben, desto glücklicher sind sie. „Durch die Mitbestimmung am Arbeitsplatz wird das Selbstwertgefühl der Rats-Mitglieder enorm gestärkt“, weiß Ralf Beckedahl. Der Gruppenleiter aus der Werkstatt Rees wurde gemeinsam mit Ralf Scharfe aus der Werkstatt Alpen-Veen vom Werkstatt-Rat als Vertrauensperson gewählt. Sie stehen dem Team bei allen Sitzungen und Gesprächen zur Seite. Und davon hat der Werkstatt-Rat ein großes Pensum vor sich: Die Mitglieder sind regelmäßig im Austausch mit der Werkstatt-Leitung, der Geschäftsführung, dem Sozialen Dienst und nehmen an Vorstellungsgesprächen neuer Personaler teil. Doch neben diesen „alltäglichen“ Themen bespricht der Werkstatt-Rat auch noch speziellere Angelegenheiten in unterschiedlichen Ausschüssen: Festausschuss, Arbeitsschutz-Ausschuss, Bauausschuss oder Öffentlichkeitsarbeit – jedes Rats-Mitglied hat seine Aufgabe.

Zur Vorbereitung auf diese verantwortungsvollen Aufgaben, steht jetzt im Februar erst mal für alle Mitglieder des Werkstatt-Rates eine zweitägige Schulung an. Hier werden sie noch mal intensiv in ihr neues Aufgabenfeld eingewiesen, lernen die Einzel- und Besonderheiten der Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung (WMVO) kennen und werden als Team weiter zusammenwachsen. „Gemeinsam teilen wir uns die Verantwortung und können so am meisten bewegen“, ist sich das neunköpfige Team einig.

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