Ein ganz besonderer Einsatz

02.10.2018

Die Lebenshilfe Unterer Niederrhein lud ihre Ehrenamtlichen zu einer Frühstücksfahrt über den Rhein und zum Klompengang durch Emmerich ein. Knapp 90 Personen nahmen daran teil.

Die Ehrenamtlichen beim Stadtrundgang in Emmerich

Einen entspannten Samstagvormittag mit Frühstück und Kulturellen verbringen – das bot die Lebenshilfe Unterer Niederrhein ihren Ehrenamtlichen jetzt mit einer Schifffahrt über den Rhein und den anschließenden „Klompengang“ durch Emmerich.
Mindestens einmal im Jahr veranstaltet die Organisation im Rahmen ihrer Ehrenamtskultur ihren Freiwilligen so einen Ausflug. „Wir erhalten das ganze Jahr über diese unglaublich tolle Unterstützung, da möchten wir auch etwas zurückgeben“, erklärt Ole Engfeld, Ehrenamtskoordinator bei der Lebenshilfe. Neben einer jährlichen Fahrt sind das unter anderem auch Einladungen zu den Veranstaltungen der Organisation wie „Konzert im Park“.
Mit der „Stadt Rees“ ging es morgens bei einem ausgedehnten Frühstück ab Rees in Richtung Emmerich. Vor Abfahrt wartete aber noch eine ganz besondere Herausforderung auf die 90 Teilnehmer. Der Rheinpegel war so niedrig, dass der Rheinsteiger einen ungewöhnlich steilen Abstieg hatte – ein Hindernis für Rollstuhlfahrer. „Mit dieser Neigung hatten wir nicht gerechnet“, gab Ole Engfeld zu, „aber wir können mit Stolz sagen, dass das Engagement unserer Ehrenamtlichen keine Grenzen kennt.“ Gemeinsam mit der Schiffscrew gelangten die 10 Rollstuhlfahrer sicher an Bord des Rheinschiffes.
Hier lobten Vorstandsvorsitzender Werner Esser und Geschäftsführer Mike Stefan Töller den ganzjährigen Einsatz. „Sie tun Gutes für unsere Menschen“, so die Lebenshilfe-Führung.
In Emmerich ging es zum Klompengang. Die zwei Stadtführerinnen in traditionellen Trachten präsentierten die Rheinstadt in ihrer mittelalterliche Zeit und klärten auf, woher die Redewendungen wie „Den Löffel abgegeben“ oder „Butter bei die Fische“ kamen. Mit dem Fahrtgastschiff „Stadt Rees“ ging es danach bei Kaffee und Kuchen wieder zurück nach Rees, wo die Fahrt endete.
Fast 200 Menschen sind bei der Lebenshilfe Unterer Niederrhein in den verschiedenen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Wohnheime und Werkstätten tätig – sei es als Vorlese-Pate, im Elternrat oder als Betreuung bei Ausflügen ins Kino, in den Freizeitpark oder den begleiteten Reisen

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